Herren 1: Krimi in Bruchköbel – starke Torhüterleistung beschert 94ern mit 29:30 den ersten Saisonsieg

In Bruchköbel erwischten die 94er einen denkbar schlechten Start: Nach nicht einmal drei Minuten lagen sie mit 3:0 hinten. Die Mannschaft ließ sich davon aber nicht beirren, verkürzte schnell auf 3:2 und blieb auch dran, als der Gastgeber auf 7:4 erhöhte. Mit einem starken Zwischenspurt glichen die 94er zum 8:8 aus und gingen beim 8:9 erstmals in Führung. Fortan ging es hin und her, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Beim 14:13 kurz vor der Pause lag Bruchköbel wieder vorn, doch mit der Halbzeitsirene gelang den 94ern in Unterzahl noch der Ausgleich zum 14:14.

Nach dem Seitenwechsel legten die 94er direkt nach und erarbeiteten sich beim 15:17 eine Zwei-Tore-Führung. Bruchköbel kämpfte sich zwar zum 17:17 zurück, doch dann folgte die stärkste Phase der 94er: Während sie auf 17:20 davonzogen, blieb der Gastgeber über sieben Minuten ohne eigenen Treffer – auch, weil im Tor kaum noch etwas durchging. Nach einer Auszeit kam Bruchköbel noch einmal auf 19:20 heran, doch die 94er stellten mit einem Doppelschlag auf 20:23. Die Gastgeber gaben sich aber nicht geschlagen und verkürzten per Siebenmeter auf 22:23.
Die 94er reagierten mit einer Auszeit und fanden die richtige Antwort: Mit vier der nächsten fünf Treffer bauten sie den Vorsprung auf 23:27 aus. Beim 24:28 knapp sechs Minuten vor dem Ende schien die Partie entschieden, doch Bruchköbel warf noch einmal alles nach vorne und verkürzte mit drei Toren in Folge auf 27:28. Jetzt war Nervenstärke gefragt – und die 94er hatten sie: Nach der dritten Auszeit sorgte der Treffer zum 27:29 für Luft, und nach dem erneuten Anschluss zum 28:29 machten sie 13 Sekunden vor Schluss mit dem 28:30 alles klar. Der Treffer der Gastgeber zum 29:30 kam zu spät.

Der Schlüssel zum Sieg lag an diesem Abend zwischen den Pfosten: Immer wieder wurden freie Bälle entschärft, und in einem so engen Spiel machten genau diese Paraden den Unterschied. Dass die 94er trotz sechs Zeitstrafen – der Gastgeber kassierte nur eine – am Ende jubeln durften, lag nicht zuletzt an diesem starken Rückhalt. Nach der Auftaktniederlage gegen Bachgau stehen damit die ersten beiden Punkte der Saison auf dem Konto.

Es spielten: S. Hartig, Gesser, Becker, Durmic (1), Frenzel (1), N. Hartig (5), Jäger, Köhler (8/3), Kohlmann (2), Rödel (5), Schweedt, Sijan (5), Sobot (1), Ullmann, Wolfhagen (2) 🔵⚪️

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