Die 94er legten auswärts einen couragierten Start hin und setzten früh die ersten Akzente. Über 1:2 und 4:5 lief der Ball flüssig, beim 7:10 war das Momentum klar auf Gästeseite. In einer umkämpften Schlussphase der ersten Hälfte kam der Gastgeber jedoch vor allem über Strafwürfe zurück – zur Pause stand ein leistungsgerechtes 14:14 (ein Siebenmeter der 94er kurz vor dem Halbzeitpfiff blieb ungenutzt).
Nach Wiederbeginn blieb das Duell zunächst offen (15:16, 16:17). Dann folgte die Szene, die das Spiel kippte: doppelte Unterzahl binnen Sekunden (35.) – die 94er verteidigten zwar tapfer, gerieten aber in dieser Phase ins Hintertreffen. Rodgau nutzte das aus, stellte auf 22:19 und baute den Vorsprung im nächsten Abschnitt weiter aus.
Die 94er stemmten sich mit viel Einsatz gegen die Niederlage, kamen noch mehrmals auf drei Tore heran (26:23, 28:25), fanden aber nicht mehr dauerhaft in ihren Rhythmus. In den letzten Minuten spielte der Gastgeber die Führung routiniert herunter – Endstand 33:27.
Trotz des Ergebnisses: starker Auswärtsauftritt über weite Strecken und eine mutige erste Hälfte. Auf dieser Basis lässt sich aufbauen – mit weniger Strafzeiten und konstanterer Chancenverwertung sind die nächsten Punkte in Reichweite.
Es spielten: J. Specht, S. Hartig, Bothe (2), Durmic, M. Hartig, N. Hartig, Henrich (6), Köhler (4), Kraus, Rödel, Ruess, Schweedt (1), Sobot (1), L. Specht(1), Unger (12/4), Wolfhagen 🔵⚪️
